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In besonderen Zeiten, wie der z.B. der Pandemie mit dem Corona-Virus (Covid 19) sind selbstverständliche Dinge, wie die Sicherheit die Frage ob die Auszahlung der Renten weiterhin gesichert ist, ein Grund um eine Stellungnahme abzugeben. Aus diesem Grunde hat sich wohl die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung (DRV) in einem Interview gegenüber dem TAGESSPIEGEL geäußert um etwaigigen Ängsten von Rentnern zu begegnen. Neben der Frage zur Sicherheit der Zahlungen gibt Frau Roßbach auch den Hinweis, dass über Fragen der konkreten Auswirkungen des Virus zum Beispiel über die Höhe der Anpassung der Renten im Jahre 2021 keine seriösen Aussagen getätigt werden könnten. Die Rentenerhöung zum 01.07. des Jahres ist auf jeden Fall in keiner Weise berührt.

Die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Gundula Roßbach, geht vorerst von keinen finanziellen Nachteilen für die Rentner in der Corona-Krise durch einen Einbruch der Beitragseinnahmen aus. «Im Moment erwarte ich, dass das Minus überschaubar ist», sagte Roßbach dem «Tagesspiegel» (Montag). Die Bundesagentur für Arbeit zahle ja weiter Beiträge an die Rentenversicherung, selbst wenn Menschen in Kurzarbeit seien oder arbeitslos würden. Eine genaue Einschätzung dazu sei zurzeit aber sehr schwierig. Sie betonte, mit einer Nachhaltigkeitsrücklage von rund 40 Milliarden Euro gehe die Rentenversicherung finanziell gut ausgestattet in die Krise. «Die Auszahlung der Renten ist gesichert.»

 

Roßbach versicherte, die Renten würden im Sommer 2021 auf keinen Fall gekürzt. Dies sei gesetzlich festgelegt. «Minusrunden kann es also nicht geben.» Wie stark die Renten dann steigen würden, hänge von der Entwicklung der Bruttolöhne in diesem Jahr ab. «Im Moment können wir nicht seriös vorhersagen, wie die Entwicklung läuft.» Das hänge davon ab, wie lange die Krise dauere, wie lange Unternehmen ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schickten, wie lange Menschen arbeitslos seien und wie sich die Tarifabschlüsse entwickelten.


   
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